Fenchelsalat mit „O“

Kennt ihr das? Da sagt man am 1. eines Monats, wie verdammt lang der Monat doch ist und kaum hat man das ausgesprochen, ist es schon Monatsende. So geht mir das eigentlich jeden Monat. Und dieses Mal hätte ich aus dem eben genannten Grund fast ein Versprechen gebrochen. Ein Versprechen das ich euch gegeben habe. Und um mich doch noch dran zu halten, kommt hier mein „super einfaches“ Rezept für Fenchelsalat und der kommt sogar mit einem extra „O“ daher, denn es handelt sich um einen Fenchelsalat mit feinen Orangenfilets.

Zutaten:

  • 1 Fenchel
  • 2 Orangen
  • Etwas Öl, Salz und Pfeffer

Schon an den sparsamen Zutaten lässt sich erkennen wie einfach dieser Salat zuzubereiten ist.

Und so geht’s:

Den Fenchel putzen, das heißt das Grün und evtl. die äußerste „Schicht“ entfernen. Wenn das Grün noch frisch aussieht behaltet es und gebt es anschließend, als essbaren Blickfang, zum Salat dazu. Nun wird der Fenchel zu feinen Scheiben verarbeitet. Der Knackpunkt bei diesem Rezept könnte das tranchieren der Orangen sein.

Hierzu schneidet man die Ober- und Unterseite der Orangenschale ab, so dass die Frucht keinen „Boden“ und keinen „Deckel“ mehr hat. Dann kann man die Orange sachte schälen. Das geht ganz einfach, in dem man die Schale mit Schnitten von oben nach unten entfernt. Einfach am Fruchtfleischansatz beginnen und das Messer nach unten führen. Das lässt sich wirklich schlecht erklären ^^.

Die Orangenfilets heraustrennen, mit dem Fenchel anrichten und mit Salz und Pfeffer und einem guten Öl gewürzt.

Ganz einfach und super schmackhaft.

Eure Trina ♥

Ein Tag und ein Monat

Der rosafarbene Himmel hat es mir verraten, das Christkind backt Plätzchen. Spätestens jetzt ist es eindeutig, es dauert gar nicht mehr lang. Es geht in die heiße Phase. Meine lieben Blogkolleginnen und -kollegen lassen es euch schon lange spüren, die Weihnachtszeit ist da. Ich bin da etwas traditionell veranlagt, deshalb wird bei mir nichts geschmückt und gebacken ehe nicht der Totensonntag (übermorgen) vorbei ist. Dann aber geht’s rund, aber so richtig, dann kenne ich kein halt mehr. Und dann geht’s auch in der Backstube drunter und drüber. Ich bin dieser lauschigen Zeit einfach verfallen und während meine Freundinnen mit dem Kopf schütteln und sich fragen was das alles soll, backe ich Plätzchen für die ganze Nation und schlendere mit einem Glitzern in den Augen über den Weihnachtsmarkt. Ich kann und mag mich nicht dagegen wehren, der Dezember ist mit Abstand mein Lieblingsmonat. Das Wetter macht es einem so leicht mit den liebsten im wohlig warmen Wohnzimmer zu sitzen und überhaupt find ich es unglaublich schön. Die ersten Flocken fallen und es laufen schöne Filme im Fernsehen. Es finden zahlreiche Geburtstage statt, meiner inklusive. An jeder Ecke duftet es nach Gebäck und leckerem Essen. Ahhh, ich liebe diesen Monat…

Eure Trina ♥

Kartoffelsalat

Langweilig, eintönig, viel Majo, saure Gürkchen,  altbacken…

Alles Vorurteile, denn Kartoffelsalat ist nicht gleich Kartoffelsalat. Aus meiner Kindheit und meiner Jugend kenne ich nur eine Variante, die mit sauren Gurken, Ei, ganz viel Mayonnaise und natürlich Kartoffeln. Das hat mir immer sehr gut geschmeckt, besonders wenn es dazu ein schönes Stück Fisch oder ein knackiges Wiener Würstchen gab. Aber jetzt glaube ich fest daran dass da noch mehr geht. Ich bin überzeugt dass es neben den Standartrezepten viele Ideen gibt, die unbedingt ausprobiert werden wollen.  Und den Anfang macht für mich, eine Idee mit rauchigen Schinkenwürfeln und roten Zwiebeln.

Zutaten:

  • 700 g gekochte Pellkartoffeln
  • 125 g Schinkenwürfel
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 3 EL Salatmayonnaise
  • Jeweils etwas, Apfelessig, Senf, Salz, Pfeffer, Petersilie und Paprika Pulver

Und so geht’s:

Die Kartoffeln mit der Schale garen und erkalten lassen. Sowie die Kartoffeln kalt sind kann man sie pellen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Jetzt kann die Schinken- Zwiebelmischung zubereitet werden. Hierzu werden die Zwiebelchen in feine Zwiebelringe geschnitten und mit den Schinkenwürfel kurz angebraten, ich finde das gibt einen feineren Geschmack, als wenn man die Zutaten so dazu gibt. Nun fehlt nur noch die Mixtur aus Mayonnaise, Senf, Essig und den Gewürzen. Hier kann ich leider keine genauen Mengenangaben machen, allen denen das Gefühl dafür fehlt empfehle ich vorsichtig anzufangen. Einfach einen kleinen Schuss Essig und einen Klecks Senf zur Majo geben, umrühren und abschmecken. Um das Dressing zu verdünnen reicht ein Schluck Wasser oder etwas Brühe, insofern man welche zur Hand hat.

Ich persönlich finde dass das schrecklich einfach geht. Und noch viel wichtiger, der Geschmack, der überzeugt mich und meinen Göttergatten auf voller Linie. Deshalb gibt’s den nun öfter. Ich würde mich freuen euch inspiriert zu haben.

Eure Trina ♥

Milchreis, ab ins Bett mit dir!

Es gibt Dinge in die könnt ich mich reinsetzen und Milchreis gehört ganz eindeutig dazu. Manchmal sitze ich abends auf dem Sofa und höre von irgendwoher eine Stimme die sagt „Jetzt, nen Milchreis, wäre das nicht schön?“.

Nur selten kann ich widerstehen und dann überkommt es mich. Ich suche mir die schönen, weißen Zutaten zusammen und dann beginnt es damit, dass ich ganz sinnlich in einem Liter Milch rumrühre. Und nach fast einer Stunde hole ich den Milchreis aus dem Bett (ja wirklich!) und sitze ich zutiefst beruhigt und  schrecklich glücklich auf dem Sofa und genieße diese feine Kleinigkeit…

Zutaten:

  • 1 Liter Milch
  • 250 g Milchreis (Rundkornreis)
  • 85 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Und so geht’s:

Die Milch mit dem Zucker und dem Salz vermengen, vorsichtig erhitzen und zum Kochen bringen. Sobald die Milch schäumt und blubbert wird der Reis eingerührt und unter weiterem Rühren 5 Minuten gekocht. Auch wenn der Zubereitungsvorschlag auf der Packung meines Milchreises etwas anderes besagt, bei mir kommt der Topf, eingewickelt in ein frisches Küchentuch, ins Bett. Hier wartet er zugedeckt darauf dass ich ihn gleichmäßigen Zeitabständen zwei-, dreimal umrühre, bevor ich ihn nach ungefähr einer Stunde koste, für gut befinde, heraushole und vernasche. Klar könnt ihr den Topf mit Milchreis auf dem Herd lassen und ständig umrühren und dabei stehen und zugucken wie er immer leckerer wird, aber wenn es doch so einfach ist…

Und was passt dazu? Zimt und Zucker und heiße Kirschen sind bei uns der Klassiker, aber mit Rosinen oder Kompott schmeckt er sicher auch lecker. Außerdem essen wir Milchreis nicht nur abends auf dem Sofa, wenn uns der Heißhunger überkommt, sondern auch als süße Hauptspeise, als Nachspeise, oder einfach zwischendurch.

Gib mir Kekse

Jaaaa, davon kann ich gar nicht genug bekommen. Kekse gehören einfach dazu. Zum Tee, zum Kakao, beim Kaffeetrinken… Wie glücklich so ein Keks macht wisst ihr sicher selbst. Allein das backen macht mich glücklich, das finde ich fast schon meditativ. Wenn ich die Zutaten abgewogen habe und meine Kenny alles miteinander vermischt. Wenn ich den fertigen Teig nach einer Stunde aus dem Kühlschrank hole und ich mit meinem Nudelholz einen riesen Keksrohling walze und dann erst das Ausstechen… Ich bin verrückt nach Keksen. Und um diese ausschweifende Rede endlich zu beenden folgt jetzt das einfachste und schönste und leckerste Keksrezept das ich kenne.

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 125 g zimmerwarme, weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker
  • 250g Mehl
  • 4 g Backpulver

Und so geht’s:

Alle Zutaten gut vermengen und zu einer Kugel formen. Diese Keksteigportion ruht nun eine Stunde im Kühlschrank, längere Ruhzeiten haben mir bisher auch noch keine Schwierigkeiten bereitet. Nun wird der Backofen auf 200°C aufgeheizt und die anschließend ausgestochenen Plätzchen ca. 8 Minuten goldig gebacken. Aber Achtung, lasst eure Keksschätze nicht aus den Augen, denn zu braun nimmt der Geschmack schnell ab…

Jetzt darf nach Herzenslust verziert werden. Viel Spaß dabei wünscht die Trina ♥

Brokkoli Cremesüppchen

Diesen Monat gibt es ihn noch in rauen Mengen. Unglaublich lecker, überwältigend gesund und sooo schön grün kommt er daher und zaubert mir in Form einer cremigen Suppe ein Lächeln ins Gesicht. Die wenigen Zutaten sind schnell besorgt und noch viel schneller gekocht und anschließend ruckizucki verspeist.

Zutaten:

  • 1 Brokkoli
  • 1 Becher Sahne
  • 2 Kartoffeln (mittelgroß)
  • Gemüsebrühe zum Aufgießen

Und so einfach geht’s:

Den Brokkoli säubern und die Rösschen vom Strunk entfernen. Die Kartoffeln schälen und kleinwürfeln. Alles zusammen in einen Kochtopf geben und gerade so mit Brühe aufgießen das alle Zutaten knapp bedeckt sind. Sobald die Kartoffeln gar sind kann die Suppe püriert werden. Kurz vorm Schluss gebe ich die Sahne hinzu und würze nach Belieben. Soooo einfach geht das…

Guten Appetit wünscht die Trina ♥