Reissalat mit Curry, ganz schlotzig – MittwochsBox #2

Reissalat

Vorweg: Ich bin die, die in der Mittagspause mit dem Rad nach Hause fährt und dort was Schönes zu Mittag isst. Heute Morgen hätte es mich auf meinem Fahrrad allerdings fast weggeweht und zudem bin ich auch ziemlich nass geworden. Das norddeutsche Schietwetter zeigte sich von seiner besten und hatte kein Erbarmen mit mir. Da freut es mich umso mehr dass ich mich gut vorbereitet hatte und passend zu Mones MittwochsBox Thema „Reis“, eine schöne Portion Reissalat zubereitet habe… Als ich vom aktuellen Thema hörte dachte ich zuerst an schöne Reisbratlinge mit einer leckeren Soße, dann fand ich die Idee einen Salat aus Reis zubereiten aber doch spannender. Ein Reissalat mit Curry, Erbsen und Paprikawürfeln sollte es werden. Fein abgeschmeckt mit Honig und Sojasauce.

Und so einfach geht’s (Portiönchen für ein Persönchen):

Eine Tasse Reis in ausreichend Wasser garen und anschließend abschrecken. Den Reis mit zwei Esslöffeln saurer Sahne verrühren und mit Curry, Salz, Pfeffer, Honig und Sojasauce abschmecken. Das Ganze wird dank der sauren Sahne so richtig schön, schlooootziiig. Eine kleine Portion TK Erbsen garen und mit einer halben, kleingewürfelten Paprika zu dem Reis geben. Alles verrühren und wegfuttern.

Ganz easy und lässt sich gut am Vorabend vorbereiten und hat deswegen alles was es für ein gutes, schnelles und günstiges Mittagsessen brauch.

Heut Morgen hab ich dann noch ganz flink ein Foto gemacht und den Salat dann anstatt ihn bis zum Mittag im Kühlschrank zulassen in die Tasche gepackt… Und soll ich euch was sagen? Es regnet nicht mehr und aktuell blitzt sogar ein bisschen der blaue Himmel durch. Mal sehen wie lang das hält 😛

Kussi Trina ♥

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Heute gab´s Fitness Sandwich- MittwochsBox #1

Kennt ihr Mone vom LeckerBox Blog? Bei ihr gibt’s neben den schönsten und sicher leckersten Brotdosenfüllungen, nun auch die Aktion der MittwochsBox. Jeden Donnerstag postet sie ein Thema, dass dann am darauffolgenden Mittwoch in die Brotdose kommt. Und als ich davon erfahren hab, war klar, ich bin dabei und zeig euch mein Frühstück.

Das heutige Thema lautet „SandwichBox“. Ich habe mir die Freiheit rausgenommen, statt Toast (dem üblichen Sandwich Verdächtigen) ein leckeres Vollkornbrot zu einem sportlich, leichtem Sandwich zu verarbeiten. Mit leckerem Schinken und feinem Rucola…

Fitness Sandwich

Für mein Fitness Sandwich braucht ihr:

  • 3 Scheiben Vollkornbrot
  • Einen leckeren Frischkäse
  • Rucola
  • Eine Tomate
  • 2 Scheiben Schinken

Und das geht so was von easy:

Jede Scheibe des Vollkornbrotes wird mit dem Frischkäse bestrichen. Auf der untersten Lage wird eine Portion Rucola und die in Scheiben geschnittene Tomate verteilt. Dann folgt schon die zweite Scheibe Brot, diese wird mit der Frischkäseseite auf den Rucola gelegt und von der anderen Seite ebenfalls mit Frischkäse bestrichen. Hierauf verteilt man nun den Schinken, anschließend noch die letzte Scheibe Brot obendrauf und fertig. Zahnstocher helfen beim Fixieren.

Fitness Sandwich

Und falls ihr manchmal auch nicht wisst, was ihr in eure Brotdose zaubern sollt, schaut unbedingt bei Mone vorbei und lasst euch inspirieren.

Eure Trina ♥

Erbsensuppe – die große Einkochportion

Bei diesem Wetter sag ich „JA“ zu wärmenden und stark sättigenden Speisen. Ich bin gerne „ZurArbeitMitRadFahrerin“, aber wenn man nach der Heimfahrt in der warmen Stube angekommen ist, braucht es manchmal etwas mehr als eine Tasse Tee. Da gehe ich dann an meinen Vorratsschrank und greife nach einem Glas Erbsensuppe.

Erbsensuppe

Mein Göttergatte würde „Atsopp“ sagen und mir das festverschlossene Glas aufdrehen. Dann macht es laut Plopp und ich gebe den Glasinhalt in einen Kochtopf. Im nu erhitzt sich der Gaumenschmaus und ich backe nebenbei ein von heute Morgen übrig gebliebenes Brötchen auf. Ein Teller von dieser Suppe und ich vergesse die Kälte da draußen.

Siehste, so schön ist´s Eingekochtes im Hause zu haben. Immer bereit wenn der Hunger ruft.

Und um einen eigenen Atsopp- bzw. Erbsensuppenvorrat anlegen zu können, benötigst du:

  • 3 Gemüsezwiebeln
  • 2 Bund Suppengrün (ca. 1,5 kg)
  • Evtl. ein paar extra Möhrchen (nach Belieben)
  • Zwei große Scheiben (jeweils ca. 4 cm dick) durchwachsener Speck (einmal geräuchert, einmal ungeräuchert)
  • 1 kg getrocknete Erbsen
  • 750 g Kartoffeln
  • 2 Gläser Wiener Würstchen
  • 5 Lorbeerblätter
  • Pfeffer, Salz

Und so einfach geht’s:

Die Erbsen haben eine Nacht in Wasser einweichen können? Dann kann es losgehen. Das Gemüse (außer den Kartoffeln) wird gesäubert und Typgerecht klein geschnitten.  Nun die Erbsen, das geschnippelte Gemüse, Lorbeer und den Speck in einen sehr großen Topf geben und mit 5 Litern Wasser zum Kochen bringen.

Das Ganze sollte nun 2,5 Stunden kochen, zwischendurch umrühren ist da unerlässlich. Sollte die Suppe zu sehr eindicken, kann Flüssigkeit nachgegeben werden. Sind die 2,5 Stunden um können die Kartoffeln geschält, gewürfelt und hinzugegeben werden. Der Speck wird nun entnommen und nach dem Abkühlen „entfettet“, klein geschnitten und wieder zur Suppe gegeben. Sobald die Kartoffelwürfel durchgegart sind, gibt man die Würstchen in klein geschnittener Form, inklusive des Würstchensaftes zur Suppe hinzu und würzt mit Salz und Pfeffer, die Lorbeerblätter müssen natürlich entfernt werden.

Atsopp

Zum Einkochen füllt man die noch heiße Suppe in saubere (am besten ausgekochte) Gläser. Dabei hilft ein Einfülltrichter, denn der Rand der Gläser darf nicht verschmutzt werden. Sind alle Gläser gefüllt und fest verschraubt, stellt man sie in den Einkochautomat und füllt den Kessel mit Wasser. Die Gläser können gerne gestapelt werden, es sollte allerdings keine zu große Reibung zwischen den Gläsern kommen, nicht das eines kaputt geht. Der Wasserstand sollte die obere Glasreihe zu zwei Drittel erreichen. Nun wird die Suppe 90 Minuten bei 100° C eingekocht.

Allerdings möchte ich noch eins hinzufügen, ich koche alle Produkte mit hohem Eiweißgehalt zweifach ein. Nach 48 Stunden, also nach zwei Tagen, koche ich die gesamte Charge ein zweites Mal bei gleichen Bedingungen wie beim ersten Mal ein. Warum ich das mache? Einmal habe ich türkische Linsensuppe (mega lecker) eingekocht und die ist mir schlecht geworden. Nach einiger Recherche habe ich herausgefunden dass manche Eiweißhaltige Lebensmittel hitzeresistente Sporen an sich tragen. Diese werden beim ersten Einkochvorgang nicht getötet und keimen nach circa 24 Stunden aus. Dann, beim zweiten Einkochvorgang werden auch diese Keime getötet… mir eigentlich auch egal ob es Pech war, das die Linsensuppe damals hoch ging, seither koche ich alles was Fleisch oder Bohnen enthält zweimal und habe keine Angst das mir 7 Liter Suppe im Glas explodieren. Wie ihr das handhabt, liegt an euch 😉

Nun geht los, kauft die Zutaten, schnappt euch eure Gläser und haut rein. Nächste Woche gibt’s das nächste Einkochrezept…

Eure Trina ♥

Eingekocht und Plopp gemacht

einkochen

Einkochen, da denken die meisten an Omis und Kellerregale voller undefinierbar gefüllter Gläser.  Ich denke da an süßsaure Gürkchen, leckeres Apfelkompott, aber vor allem an leckere, wärmende Speisen auf Vorrat.

Ich koche ein um mir das Leben zu versüßen, um immer ein leckeres, selbstgekochtes Essen parat zu haben, auch wenn ich nach einem harten Büro Tag wenig Lust verspüre, aufwendig zu kochen. In meinen Gläsern lassen sich schmackhafte Suppen, nahrhafte Eintöpfe und andere feine Köstlichkeiten finden.

Seit dem ich stolze Besitzerin eines Weckautomaten bin, musste ich allerdings auch viele Vorurteile aus dem Weg räumen. „Einfrieren geht doch viel einfacher“, „so zerkochtes Zeug will doch niemand essen“ und viele andere Dinge hab ich zu hören bekommen. Aber ich kann euch sagen, einkochen ist kein Ding. Ich koche einfach große Portionen, die werden in Gläser gefüllt, eingekocht und weggeräumt. Ich brauche kein Essen auftauen, fürchte mich nicht vor dem bösen Gefrierbrand und muss keine Backwaren aus der Eiszeit verbannen um Platz für tausende Plastikbehälter zu schaffen.

gläser

Und falls ihr auch Einkochabhängig seid und kein Twist-Off-Glas wegwerfen könnt, habe ich einige Ideen für euch, mit denen ihr eure Gläser füllen könnt.

In den nächsten drei Wochen erwarten euch drei lecker schmecker Einkochrezepte .

Angefangen mit Erbsensuppe …

Eure Trina ♥

Panini mit Tomate und Mozzarella

Panini

Tief in mir drinnen ist gerade gar kein Winter, es ist warm und die Sonne scheint. Blumen blühen und ich hab Lust auf lockereres Essen, das nach mehr schreit. Deshalb lasse ich den Grünkohl und die Erbsensuppe, die ich eigentlich verbloggen wollte, links liegen und berichte euch von einem kleinen italienischen Sattmacher der einfach glücklich macht.

So ein Panini ist etwas ganz feines und lässt sich ohne viel Mühe zaubern. Ich liebe den Geschmack von saftigen Tomaten, würzigem Pesto und butterigem, geschmolzenem Mozzarella. Diese Kombi ist so easy und schmeckt sooo gut. Sicher gibt es Paninibrot bzw. –brötchen zu kaufen, aber der ehrliche Geschmack einer Scheibe Toast ist mir tausendmal lieber als der eines in Folie verpackten Backwerks, deswegen mache ich die Panini immer aus meinem selbstgebackenen Toast

Tomate Mozzarella

Für zwei Panini braucht ihr:

  • 4 Scheiben Toast
  • 1 Tomate
  • 0,5 Mozzarella
  • Pesto alla Genovese

Und so puzzelt ihr eure Panini zusammen:

Panini

Dann nur noch in den Sandwichtoaster legen und backen bis der Mozzarella sanft hinaus läuft, dann sind die Leckerchen fertig und wollen schnell aufgefuttert werden.

Panini

Und damit ihr euer Toast und Pesto selbst zubereiten könnt, folgen die beiden Rezepte in gar nicht so ferner Zukunft. Aber erst bekommt ihr was vom Grünkohl und der Erbsensuppe zu hören 😉

Eure Trina ♥

Yeah ein neues Jahr und meeeega leckere Bomboisis oder Bonboisjes?

 Bomboisis

Huch, das ging ja wieder mal schneller als gedacht. Gestern wünschte ich euch noch einen „Guten Rutsch“ und im nu war das Jahr vorbei.Sicher habt ihr eine rauschende Silvesterparty und ein reichhaltiges Katerfrühstück hinter euch. Ich für meinen Teil hatte einen wirklich sehr schönen Abend. Ein leckerschmecker Fondue mit Schatz, eine Flasche Champagner und diese wirklich feinen Bomboisis (wie die korrekte Schreibweise lautet? Keinen Schimmer). Die sind Tradition bei uns und mussten einfach herhalten als Leckerei zum Start ins neue Jahr. Grundsätzlich sind Bonboisjes eher eine Wangerländer Spezialität, zumindest habe ich hier in Jever noch keine entdecken können, in Hohenkirchen aber zum Beispiel findet man sie auf dem Weihnachtsmarkt… Ich jedenfalls backe die kleinen, Berliner oder Krapfen ähnlichen Teilchen zu Neujahr und freue mich jedes Mal darauf.

Und falls ihr Lust aufs nachbacken bekommen habt, braucht ihr folgende Zutaten (für circa 15 Stück, je nach Größe):

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch (Zimmertemperatur)
  • 1 großer Apfel
  • 50 g Rosinen

Und so einfach geht’s:

Um den Hefeteig zuzubereiten werden das Mehl, der Zucker und das Salz vermischt. Die Hefe wird nun zerbröselt und hinzugegeben. Die Butter, die Eier und die Milch werden jetzt ebenfalls hinzugegeben. Diese Masse muss nun ordentlich geknetet werden, ein Hoch auf die geliebte Küchenmaschine. Sobald der Teig „glatt“ ist, muss er an einen warmen Ort und sich ausruhen, innerhalb einer Stunde sollte sich die Teigmenge verdoppelt haben. Nun ist es Zeit den Apfel zu schälen, zu entkernen und kleingeschnitten mit den Rosinen zum Teig zu geben. Jetzt werden kleine Portionen des Teiges entnommen und im heißen Fett (Frittierfett) ausgebacken, gleich strömt ein herrlicher Duft durch die Küche und sobald die Bonboisjes ordentlich Farbe angenommen haben, werden sie dem heißen Fett entnommen und mit feinem Puderzucker bestäubt. Sie schmecken warm und ganz frisch oder kalt einfach nur köstlich.

Bonboisjes

Probiert sie doch mal aus, auch wenn bestimmt nicht mehr heute 😉 …macht euch noch einen recht schönen Neujahrstag.

Eure Trina ♥