Erdbeermilchreis mit Vanille³

Dinge gibt’s, die muss man einfach lieben. Das sind oft die Dinge bei denen man nichts verkehrt machen kann, die zu einfach scheinen, um nicht zu gelingen.

Milchreis mit Erdbeeren

Milchreis gehört mehr als nur eindeutig dazu. Der kocht sich selbst, ganz nebenbei. Ohne viel Mühe und doch mit so viel Hingabe… Milchreis schmeckt zu jeder Tages- oder Nachtzeit, kalt zwischendurch, warm als Hauptspeise. Milchreis, ich bin dein größter Fan! Mit Zimt und Zucker, mit Schokolade, mit Rosinen oder Früchten. Und manchmal eben auch mit zuckersüßem Erdbeerkompott.

Erdbeerkompott

Und weil ein Erdbeerkompott ebenso leicht zuzubereiten ist wie der Milchreis selbst, ist das heutige Rezept eigentlich viel mehr eine Easypeasy Zubereitungsanleitung als ein Rezept.

Milchreis aus dem Bett

Den Milchreis bereitet ihr so zu. Und das lecker schmecker Kompott aus Erdbeeren besteht auch nur aus TK Erdbeeren, Zucker und Vanilleschote. Und so habe ich es zubereitet:

Eine beliebig große Portion TK Erdbeeren auftauen lassen. Bitte nehmt keine frischen Früchte, wenn es nicht die Jahreszeit dafür ist, warum müsst ihr dringend hier nachlesen. Ein Drittel von einer Vanilleschote abschneiden und auskratzen, das Vanillemark beiseitelassen und die Schote zu den Erdbeeren in einen Kochtopf geben.  Die Erdbeeren zuckern und bei niedriger Temperatur zerkochen lassen. Sobald die Erdbeeren zu einer leckeren Pampe geworden sind, die Vanille hinzufügen und abkühlen lassen…

Erdbeersoße

Und das wars dann auch schon. Ganz einfach wie ihr seht. Genießt den Milchreis warm oder abgekühlt, beides ist unglaublich lecker, wobei die Erdbeernote im abgekühlten Zustand noch besser durchkommt.

Erdbeer Milchreis

Und nun packt Smartphone und Laptop beiseite und macht euch ein wunderschönes Wochenende.

Eure Trina ♥

Fächerkartoffeln

Ofenkartoffeln

Seht ihr was ich sehe? Ja, das was da am Horizont erscheint ist das lang ersehnte Wochenende. Wochenende bedeutet für mich viel Zeit zu haben, nichts tun zu müssen, nur zu machen wozu ich Lust habe. Freunde treffen, backen und kochen, ausspannen, müßig sein… Und manchmal zählt dann einfach nur ein leckeres Essen, ohne Schnickschnack, etwas das sich fast von selbst kocht. Und da kommt die gute, alte Kartoffel ins Spiel. Wer denkt das Kartoffeln für Langeweile stehen, der kann sich selbst eines Besseren belehren, in dem er sich dieses Rezept zu Leibe führt. Fächerkartoffeln sind eine feine Sache, innen weich, oben knusprig, lecker gewürzt, eine ganz besondere Ofenkartoffel…

Fächerkartoffel

Zutaten für 3 große Portionen, oder als Beilage:

  • Ca. 700 g Bio Kartoffeln (mehlig)
  • 75 g frisch zubereitete Kräuterbutter
  • 75 g Emmentaler
  • Salz und Pfeffer

Käsekartoffel

Und so geht’s:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Biokartoffeln waschen und fächerförmig einschneiden. Dabei hilft es die Kartoffel vor einen Holzlöffel zu legen und nur soweit einzuschneiden, bis man den Löffel berührt, so kann die Kartoffel nicht versehentlich durchgeschnitten werden. Die Kartoffeln Salzen und Pfeffern. Jeweils eine Hälfte der Kartoffeln wird mit Käse und die andere mit Butter zubereitet, dazu die Fächer der Kartoffeln befüllen. Die Kartoffeln in eine Backform legen und für 1 Stunde garen, zwischendurch kontrollieren ob der Garpunkt erreicht ist und die Temperatur ggf. regulieren.

Kräuterkartoffel

Zu den Fächerkartoffeln habe ich einen Salat und einen Joghurt Dip gereicht. Für den Dip müssen eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, ggf. Kräuter mit einem Becherchen Joghurt verrührt werden.

Und nun segelt gemütlich dem Wochenende entgegen und macht euch eine schöne Zeit 😉

Eure Trina ♥

Pesto Genovese – der Klassiker

Meine liebe zu Pesto ist noch relativ frisch. Ich schätze sie besteht noch kein ganzes Jahr…

Pesto alle Genovese

Davor kamen an meine Nudeln meist diverse Tomatensaucen oder die gute alte Bolognese. Vor langer Zeit hatten mein Liebling und ich einen unwissenden Versuch mit einem Pesto aus dem Glas gestartet, wir waren nicht enttäuscht, aber auch nicht überzeugt genug um dieses Glas noch einmal in den Einkaufswagen zu legen.

Wie es nun genau kam das ich die Zutaten zusammen suchte und ein Pesto herstellte, kann ich nicht mehr sagen. Aber schon beim Duft der zerkleinerten Basilikumblätter war es um mich geschehen. Seither gibt es kein Halt mehr und ein Glas mit Pesto alla Genovese ist seit diesem Tag ein fester Bestanteil unseres Kühlschrankinventares. Pesto lässt sich super aufbewahren, einfach in ein sauberes Glas geben, mit Olivenöl bedecken und gut verschlossen kühl stellen.

Pesto

Und für einen kleinen Vorrat braucht ihr:

  • Eine Portion Basilikum (Ein Bund)
  • Olivenöl, circa 140 ml
  • 60 g Pinienkerne
  • 100 g Grana Padano, oder Parmesan (frisch gerieben)
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch 1 – 2  Zehen

Und nun  werden alle Zutaten in den Foodprocessor gegeben und zu einer feinen Masse gearbeitet. Evtl. noch Öl hinzugeben.

Seht ihr wie einfach das geht 😉

Und wer denkt Pesto wäre nur in Kombination mit Nudeln der Bringer, der irrt. Pesto im Panini hab ich euch ja schon vor längerem präsentiert. Aber Pesto schmeckt auch auf Pizza, zu Pizzabrötchen, als Dip… Viel Spaß beim zubereiten.

Eure Trina ♥

Banana Bread mit Apfelmus

Ganz verzweifelt, fast schon hoffnungslos, suchte ich nach einem Weg zwei Bananen von Ihrem Leid zu erlösen. Ich hatte großes Mitleid mit den Beiden, die warteten schon so lang darauf geschält und gegessen zu werden. Und dann war da noch der Rest vom Apfelkompott, der wartete in der Kälte des Kühlschranks darauf seine Bestimmung zu finden.

Banana Bread mit Apfel

Und um die Bananen und das Kompott zu vereinen, fügte ich die folgenden Zutaten, auf die folgende Weise zusammen:

Backofen auf 175 Grad vorheizen.

  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 70 g Butter (Zimmerwarm)

miteinander verrühren

  • 2 Bananen
  • 150 g Apfelmus

pürieren und zum Butter – Eigemisch geben

  • 50 g Trockenfrüchte (vielleicht eine Mischung oder frische Früchte, nach Belieben)
  • 50 g (frischgemahlene) Haselnüsse
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

hinzugeben, in eine Form geben und bei 175 Grad für ca. 30 Minuten backen.

Ich habe nach dem Backen nocht etwas Schokolade auf dem köstlichen Backwerk verteilt, so spart man sich eventuellen Aufstrich.

Bananenbrot mit Apfelkompott

Unglaublich fluffig und saftig! Leicht nussig und fruchtig! Nicht wirklich das was wir unter einem Brot verstehen, eher ein Kuchen. Einfach lecker! Passt zum Frühstück, zum Tee, zwischendurch und einfach immer wenn man Lust auf etwas Leckeres hat…

Eure Trina ♥

Marmorkuchen mit viel Zartbitterguss

Marmorkuchen

Marmorkuchen hat bei Vielen seinen Ruf weg. Manche finden ihn gar langweilig. Ich betrachte das aus einer ganz anderen Sichtweise. Ich denke mir wenn ein Kuchen so einfach zu backen ist und dabei so lecker schmeckt ist er nicht langweilig, sondern eine kleine Feinheit die man einfach mögen muss. Was mir generell an Kuchen aus der Kastenform gefällt, ist die Tatsache, dass man ein Stück probieren kann, ohne das es gleich den ganzen Kuchen aus der optischen Balance bringt. Anbei muss ich gestehen dass ich es nicht leiden kann einen Kuchen auf den Tisch zu bringen, den ich zuvor nicht probieren kann. Problemzone Torte, da darf ich ja kein Stück rausschneiden um zu probieren. Warum auch immer bin ich dann leicht unsicher, aber mit diesem Rezept (von GU) gibt es wirklich keinen Grund zur Unsicherheit… Ein weiterer Grund für meine Liebe zu diesem Marmorkuchen ist die Fluffigkeit und nicht zu Letzt der fette Guss aus Zartbitterschokolade.

Zartbitterkuchen

Und für einen Kuchen benötigt ihr:

  • 50 g Zartbitter (für den Kuchen)
  • 150 g zimmerwarme Butter (für den Kuchen)
  • 180 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 180g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g Zartbitter (für die Glasur)
  • 25 g Butter (für die Glasur)

Und so geht’s:

Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Zartbitter für den Kuchen im Wasserbad schmelzen. Butter und Zucker schaumig schlagen und die Eier nach und nach hinzugeben. Die Prise Salz, das Mehl und das Backpulver hinzugeben und eine Hälfte des Teiges in eine gefettete Form geben. Der restliche Teig wird mit der Schokolade verrührt und ebenfalls in die Form gegeben. Mit einem Holzstäbchen wird nun die Marmorierung in den Kuchen gebracht. Den Kuchen 5 Minuten bei 200 Grad backen, dann auf 160 Grad runter stellen und für weitere 30 Minuten fertig backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Den Kuchen abkühlen lassen und die übrige Schokolade mit der restlichen Butter schmelzen. Den Guss über den Kuchen geben und aushärten lassen.

Zartbitterschokolade Marmorkuchen

Dann bleibt euch nur noch den Kuchen anzuschneiden und schnell aufzufuttern. Sollte doch etwas übrig bleiben, lässt er sich super einfrieren. Dazu schneide ich den Kuchen in servierfertige Stücke und friere ihn luftdichtverschlossen ein.

Viel Spaß beim nachbacken und ein schönes Wochenende wünsche ich euch 😉

Eure Trina ♥