Ein Backbuch auf Reisen – Butterkuchen

Als ich von dieser Aktion las, was sofort klar, ich bin dabei und hier erzähle ich die kleine Geschichte, weshalb ich mich für den Butterkuchen entschied:

Butterkuchen

Vor vier oder fünf Jahren lernte ich die Oma meines Mannes kennen. Es war Weihnachten und die ganze Familie war von überall her angereist um das Fest gemeinsam zu genießen. Neben der Tatsache dass es Weihnachten war, spielten vor allem Hochzeitssuppe, Rotkohl, Eis mit heißen Himbeeren und Kuchen eine zentrale Rolle. Ein ganz normales Weihnachtsfest eben, mit vollen Bäuchen und Bergen von Geschirr in der Küche. Und während dieses Festes startete ich meine Karriere als Butterkuchenfan. So wie feststand dass wir Oma besuchen und die drei Stunden Fahrt zu ihr auf uns nehmen, galten meine Gedanken dem köstlichen Butterkuchen.

Butterkuchen

In einem ruhigen Moment traute ich mich und fragte nach dem Rezept. In einer Minute musste mein Köpfchen die Zutaten, den Ablauf der Zubereitung und sämtliche Zubereitungszeiten abspeichern, hinzukommt das Oma keine Waage benutzt wenn sie Butterkuchen backt, das geht nach reinem Gefühl. Mir war klar, mein Kuchen würde nicht so werden wie ihrer und so musste ich meinen Butterkuchenkonsum auf die seltenen Besuche reduzieren. Am vergangenen Wochenende kam die Familie mal wieder zusammen und nach dem sechsten oder siebten Stück, kam wieder die Frage nach dem Rezept. Mein Mann tippte alles fleißig ins Smartphone ein, mal wieder ohne Mengenangaben und Co…

Butterkuchen

Zurück zu Hause, beim leeren des Briefkastens, entdeckte ich dass das reisende Backbuch inzwischen bei mir eingetroffen war. Wild entschlossen blätterte ich drauf los, ich war mir sicher,  in einem Buch für Blechkuchen muss es ein Rezept für Butterkuchen geben. Und auf einer der letzten Seiten sah ich es, lecker, saftig, buttriger Butterkuchen.

Und diese Zutaten braucht man für ein Blech:

Der Teig:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 50 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz

Der Belag:

  • 125 g kalte Butter
  • 100 g Mandelblättchen
  • 125 g Zucker
  • etwas Zimt und Zucker

Und so gehts:

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde bilden. In die Mulde kommt die Hefe, dazu etwas Zucker und 6 EL der warmen Milch. Die Hefe in der Milch verrühren und für 15 Minuten abgedeckt beiseite stellen. Die restliche Milch, den Zucker und die Butter, sowie eine Prise Salz zum Mehl geben und alles kräftig vermengen, am besten mit der Küchenmaschine oder den Mixhaken des Handrührgerätes. Nun wird der Teig an einen warmen Ort gestellt, bis er sich auf das doppelte vergrößert hat. Der Tipp von Schatzis Oma: „Die Schüssel mit dem Teig ins warme Wasserbad stellen“. Nach einer halben Stunde sollte der Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt werden, ausrollen ist gar nicht nötig, der Teig kann in Form gezogen und gedrückt werden. Nun kann der Backofen vporgeheizt werden, 175 Grad Umluft reicht. Den Teig weitere 10 Minuten gehen lassen. Mit den Fingern kleine Mulden in die Teig drücken und diese mit kleinen Butterflocken bestücken. Anschließend die Mandelblättchen, den Zucker und den Zimt auf dem Teig verteilen. Den Kuchen für 20 bis 25 Minuten backen.

Und nun ab in den nächsten Supermarkt, Zutaten kaufen, backen und auffuttern. Am besten mit einer Tasse Tee…

Abschließend muss ich noch loswerden dass ich mich sehr freue, Teil dieser tollen Aktion zu sein, ich werde das Buch sobald ich kann an die liebe Katja verschicken. Und nun wünsche ich euch ein schönes Pfingstwochenende 😉

Eure Trina ♥

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9 Kommentare zu “Ein Backbuch auf Reisen – Butterkuchen

  1. Tolle Geschichte!
    Manchmal ist es zu komisch, wie sich ein Kreis schließt, nicht wahr? Es sollte SO sein!
    Ich liebe Butterkuchen auch über alles. Ich habe letzten einen gemacht (anlässlich der Kindheitserinnerungen) den meine Familie schon seit über Jahrzehnte macht.
    Einen Teig mit Hefe ist da mal eine tolle andere Variante und deine Fotos sehen echt zum Anbeißen aus! 😀 Zauberhafte Grüße … Katja

  2. Und schmeckt er denn so wie bei Oma? 🙂
    Eigentlich wollte ich den auch aus dem Backbuch machen. Da bin ich jetzt frph mich anders entscheiden zu haben, wenn du so eine schöne Verbindung dazu hast.

    • Nicht ganz, aber auch nicht schlechter.. er schmeckt köstlich aber halt anders als der von der Oma 🙂 …dann habe ich ja glück das der Kuchen noch zur Verfügung stand 😉

      • Hach schade…genauso bekommt man solche Rezepte wohl nie hin „Ach ich mach das frei Schnauze“ heißt es hier immer 😉 hilfreich. Aber so lange er schmeckt ist doch alles super.
        Ja irgendwie schon 😀 Er war in der engeren Auswahl. Aber mein Freund wollte die Kirschen

  3. Pingback: Die Backbuchreise beginnt! | feuchtfroehlich

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