Milder Ingwertee

Morgens aus dem Bett zu kommen gleicht einer Mammutaufgabe. Wie magnetisch angezogen schaffe ich es nicht, mich von der Matratze zu erheben. Draußen ist´s kalt. Der Schnee der vor einigen Tagen gefallen ist, war bis gestern noch Steinhart gefroren und gleichte gefährlich glatten Betonhaufen, das macht die tägliche Radtour zur Arbeit zum Abenteuer. Nach Feierabend kann ich es kaum erwarten – ab in die Pyjamahose und zack aufs Sofa.Ingwertee

Der Ingwer den ich vor kurzem geschenkt bekommen habe kommt mir da gerade recht. Unvorstellbar, aber der liebe Herr F. konnte nichts mit der Knolle anfangen und hat sie deshalb an mich weitergereicht. Was ich damit anstelle? Ich koche mir nen Ingwertee, der heizt einem nochmal so richtig ein. Die Hände werden vom Tasse festhalten warm, einem selbst wird durchs trinken ganz wohlig warm. Super Sache an kalten Tagen.

Ingwer

Und so geht’s:

Circa 1,5 cm frischen Ingwer schälen (mit einem Löffel die Schale anreiben), in feine Scheiben schneiden odernoch besser fein reiben und in einen Becher geben. Wasser kochen und den Ingwer damit aufgießen. Nach 10 Minuten haben sich die ätherischen Öle gelöst und der Ingwer kann entfernt werden. Ich süße den Tee mit braunem Zucker, Honig geht genauso gut.

Aber auch für Kaminbesitzer, die eher weniger mit dem Frieren konfrontiert sind lohnt es sich einen Ingwertee zu trinken. Ingwer ist ne wahre Superknolle, sie kurbelt den Stoffwechsel an, wirkt bei Kopfweh und Übelkeit. Ingwer wirkt entzündungshemmend, entwässert, entschlackt und schmeckt einfach einzigartig. Wenn das alles nicht für eine schöne Tasse Ingwertee spricht, dann weiß ich auch nicht.

Ingwerwasser

Und nun wünsche ich euch dass ihr gut ins Wochenende kommt. Nächste Woche übrigens geht’s für Schatz und mich nach Hamburg (I ♥ it) und da hab ich sicher das eine oder andere zu berichten, wartet´s ab 😉

Eure Trina ♥

Pesto Rosso (auf Vollkorn Pasta)

Schmeiß die Fertigprodukte aus der Bude und mach dich ans Werk! Nichts geht über ein selbstgemachtes Pesto. Dinge gibt’s die kann man nicht kaufen, gutes Pesto gehört dazu.

pesto Rosso

Pesto an Pasta, Pesto auf Bagel, Panini mit Pesto, Salat mit Pestodressing. Mensch tausend Ideen um meinen Pestobestand wieder auf ein bedrohliches Minimum zu senken. Was wäre mein Kühlschrank nur ohne ein ordentlich gefülltes Glas Pesto? Genau, ein ziemlich trostloser Ort.

Deshalb sorge ich regelmäßig für Nachschub, kürzlich war das erste Mal ein rotes Pesto dran. Pesto Rosso stand schon viel zu lang auf der „Noch nicht gekocht, noch nicht gemacht, noch nicht probiert“ Liste. Das hat sich zum Glück geändert. Pesto Rosso und ich sind von nun an richtig dicke Freunde.

Zum Leidwesen der Pinienkernproduzenten habe ich bei diesem Pesto zum ersten Mal auf die kleinen und leider ziemlich teuren Kerne verzichtet. Mein Ersatz sind Cashews. Die haben sich als absolut geeignet erwiesen und werden in Zukunft nur noch verarbeitet, wer braucht schon Pinienkerne?

Und so geht’s:

60 g Cashews vorsichtig und ohne Öl in einer Pfanne anrösten und zum abkühlen an die Seite stellen. 140 g (140 g waren bei mir der gesamte, abgetropfte Packungsinhalt) getrocknete Tomaten in Öl mit 100 g geriebenem Parmesan oder Grana Padano, sowie den abgekühlten Cashews, etwas Knoblauch und Salz und Pfeffer in den Foodprocessor geben oder ersatzweise in einem Messbecher füllen. Das Ganze mit einem guten Olivenöl zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Das fertige Pesto Rosso in ein sauberes Glas geben und aufpassen das es nicht sofort weggefuttert wird.

pesto rosso

Wie ihr unschwer erkennen könnt, gab es bei uns erst vor kurzem Vollkornpenne mit Pesto Rosso. Zu lecker das Ganze!

Ich wünsche euch einen schönen restlichen Dienstag 😉

Bis ganz bald, eure Trina ♥

Ein paar Worte und ein Schokopudding

Huch, wie schnell die Zeit vergeht. Gerade noch wünschen sich alle ein frohes Fest, dann einen guten Rutsch und schon heißt es „Happy New Year“. Und ich habe das alles völlig unverbloggt an mir vorbei gehen lassen. Über einen Monat hab ich mich nicht bei euch gemeldet. Ganz ungeplant hab ich mir einen Blogurlaub gegönnt, ich hoffe ihr verzeiht mir und freut euch wieder von mir zu hören 😉

Schokopudding

Was ich in der Zwischenzeit gemacht habe? Ich war unterwegs und ich war auf dem Sofa, ich habe gekocht, gebacken und gegessen. Ich habe mich in Tiefenentspannung geübt und es mir gut gehen lassen. Ich war im Kino und in der Stadt…

Schokopudding

Und ganz nebenbei habe ich noch dieses Träumchen von Pudding für euch gezaubert. SCHOOOKOOOLAAADEEE! Lecker und vor allem selbst gemacht, ohne Tüte und Fertigpülverchen.

Wer Lust aufs nachkochen hat, muss bloß diese klitze kleine Anleitung befolgen 😉

Kakao

Für vier Portionen braucht ihr:

  • 500 ml Milch
  • 60 g zerkleinerte Vollmilchschokolade (eine gute Sorte)
  • 35 g Speisestärke
  • 35 g Zucker
  • 35 g Kakao (zum Kochen und Backen, nicht zum Trinken)

Und so geht’s:

100 ml von der Milch abmessen und beiseite stellen. In einem Topf die restlichen 400 ml Milch mit der Schokolade erhitzen und unter ständigem Rühren die Schokolade komplett auflösen.

Schokopudding

Die Speisestärke, den Zucker und den Kakao in die übrigen 100 ml Milch einrühren (und aufpassen das der Kakao sich auch gut auflöst, denn sonst gibts die gleichen kleinen Schokotupfen im Pudding, wie bei mir).

Die Milch im Topf zum kochen bringen, von der Herdplatte nehmen und die übrigen Zutaten vollständig einrühren.

Entweder warm auffuttern oder abgekühlt wegschlemmen.

Viel Spaß beim Nachmachen, bis ganz bald.

Eure Trina ♥