This Christmas, I give you a Marmorkuchen im Glas

Ist das nicht fein, mit jedem Augenzwinkern rückt das Weihnachtsfest einen erschreckend großen Schritt auf uns zu und wo man seine Öhrlein auch hin richtet, alle sind sich einig, Weihnachten ist mal wieder gaaanz plötzlich und keiner hätte damit gerechnet das die besinnliche Zeit so bald da ist…

Marmorkuchen im Glas

Wem jetzt noch das passende Präsent für den freundlichen Nachbarn (der, der immer die Pakete annimmt) oder die nette Arbeitskollegin fehlt, der ist gut beraten sich in die Küche zu begeben und dort etwas ganz feines zu zaubern. Vielleicht einen Kuchen, einen ganz kleinen mit einer feinen weihnachtlichen Note.

Marmorkuchen gif

Das Rezept für meinen X-Mas Marmorkuchen habe ich einfach von meinem Standard Marmorkuchenrezept abgewandelt. Hinzukommen dann noch weihnachtliche Gewürze wie Kardamom, Zimt und Anis und ein Schuss Amaretto (lecker!).

Und so geht’s:

Als erstes müssen die Gläser und die dazu passenden Deckel gründlich gereinigt werden. Jetzt den Backofen auf 180 Grad/ Umluft vorheizen. Dann wird DIESER Kuchenteig zubereitet. Zur hellen Teigmasse kommen dann die köstlichen Weihnachtsgewürze und zur dunklen Teighälfte der ordentliche Schluck Amaretto. Den Teig Schichtweise in die Einmachgläser geben, aber höchsten bis zur Hälfte damit befüllen. Nun werden die Küchlein (je nach Größe) für 25 bis 35 Minuten gebacken. Den „Garpunkt“ sollte man mit einem Zahnstocher überprüfen. Den fertig gebackenen Kuchen sofort fest mit dem passenden Deckel verschließen.

Kuchen im Glas

Wer auch zu Ostern noch Bock auf weihnachtliche Küchlein hat, kann die Gläser mit dem Kuchen für eine halbe Stunde bei 100 Grad im Einkochautomaten sterilisieren (einkochen). Dann kann man die Kuchen mindestens 6 Monate aufbewahren, wobei ich mir sicher bin, das sie nicht so alt werden 😉

Falls neben diesem Mitbringsel doch noch größere Geschenke fehlen, wer heute bestellt, dem garantiert das riesen Einkaufzentrum im World Wide Web eine Lieferung bis Heiligabend, da kann man nur hoffen das die Recht behalten. Ansonsten wünsche ich euch ein schönes viertes Adventswochenende, genießt die Zeit vor der großen Genießer Zeit 😉

Eure Trina ♥

Punschtrinkzeit – alkoholfreier Traubenpunsch

Leutchen, riecht ihr das? Der Duft nach Weihnachten liegt verführerisch in der Luft. Alle die das noch nicht riechen können, werden ganz bestimmt in den nächsten Tagen infiziert. Die Weihnachtsmärkte haben geöffnet, Schlittschuh laufen und gebrannte Mandeln naschen, das liegt nun an. Lasst euch verzaubern und zelebriert die Vorweihnachtszeit mit allen Köstlichkeiten.

Traubenpunsch

Für alle die doch noch einen kleinen Anstupser benötigen kommt hier mein Ultimatives Ruckzuck (Kinder)Punsch Rezept.

Achtung

Der folgende Satz beschreibt die Zubereitung meines Ultimativen Traubenpunschs und beinhaltet gleichzeitig die Auflistung aller Zutaten, wem das zu schnell geht, sollte den folgenden Satz wiederholt lesen:

Einen halben Liter Früchtetee (in meinem Fall eine Assam-Mischung mit Pfirsichgeschmack) mit einem halben Liter Traubensaft, einer halben kleingeschnittenen Bio Zitrone (vorher Heiß abgespült) und ein bis zwei Teelöffeln (bzw. Tütchen) Punschgewürz (in meinem Fall eine Fertigmischung (ja ich schäme mich sehr)) verrühren und langsam erhitzen (auf keinen Fall aufkochen).

Und das wars auch schon.

Ich liebe diesen Punsch!

Kinderpunsch mit Traube

Am besten trinkt ihr ihn nach einem langen Spaziergang oder wenn auch dicke Socken euch nicht aufwärmen können. Ihr könnt den Punsch übrigens auch auf Vorrat produzieren, hierzu einfach die Menge erhöhen und noch heiß in Flaschen abfüllen und die dann einkochen, so hat man immer einen Punsch parat.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit.

Eure Trina ♥

Pfirsich verliebt #3 – Pfirsichsirup

Nun belästige beglücke ich euch mit dem letzten Rezept der Reihe „Pfirsich verliebt“. Heute geht es um nichts anderes als Pfirsichsirup.

Pfirsichsirup

Wie wäre es mit einem Pfirsich Hugo, oder einer einfachen Pfirsich Schorle. Auch Cocktails mit Pfirsichsirup als Zutat gibt es wie Sand am Meer. Oder man aromatisiert die Sahne zum Kuchen damit… Mir fallen zig Dinge ein, die ich damit anstellen kann, deshalb hab ich hier ein Rezept für ca. 3 Liter des zuckersüßen Zeugs, die Menge könnt ihr aber entsprechend verringern. Wenn man den Sirup, wie ich, gleichzeitig mit den eingekochten Pfirsichen im Einkochautomaten sterilisiert, hält er sich lang genug…

Für ca. 3 Liter Pfirsichsirup benötig ihr:

  • 1 kg Pfirsiche
  • 2 Liter Wasser
  • 500 g Zucker

Und so easy geht’s:

Die Früchte waschen, schälen, entsteinen und grob zerkleinern. Den Zucker zum Wasser geben und mit den Pfirsichstücken aufkochen. Die Mixtur eine halbe Stunde sachte köcheln lassen und nach dem Abkühlen eine Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag die Pfirsichstücke aus dem Sud filtern und am besten heiß in dafür geeignete Flaschen füllen. Wer möchte kocht das Sirup dann noch im Einkochautomaten ein, so verlängert sich die Haltbarkeit von ca. 4 Wochen (im Kühlschrank) auf ca. 12 Monate (ohne Kühlung).

Pfirsichsirup

Fällt euch sonst noch etwas ein, das sich mit dem Sirup zubereiten lässt? Über Anregungen würde ich mich sehr freuen 😉 …außerdem muss ich noch eines loswerden, ich kann es nicht mehr für mich behalten. Noch in diesem Monat werde ich das erste Gewinnspiel auf Nuesselkram abhalten. Ich freu mich schon sehr drauf und hoffe auf eure Teilnahme 😀

Eure Trina ♥

Pfirsich verliebt – eingekocht und zuckersüß

Oh wie ich sie liebe, Pfirsiche haben es mir angetan. Schöne saftige, zuckersüße Pfirsiche. Die leckere Steinfrucht hat mir im Urlaub besonders gut geschmeckt. Da haben wir in einem kleinen, niedlichen Supermarkt Paraguayos, also Berg- bzw. Plattpfirsiche gekauft und die haben wirklich unglaublich geschmeckt. So aromatische Pfirsiche bekommt man wohl nur in Spanien, denn die Früchte die man hier kaufen kann, sind leider nicht am Baum gereift damit sie den Transport besser vertragen.

Auch wenn der Sommer noch nicht vorbei ist, möchte ich ihn konservieren bevor es zu spät ist, denn wie ihr wisst, ist ruckzuck der Herbst da und für die kalte Jahreszeit möchte ich mit ausreichend Pfirsichen eingedeckt sein. Deshalb bekommt ihr hier endlich mal wieder eine Einkochidee präsentiert…

Pfirsiche einkochen

Nichtsdestotrotz mussten für meinen Einkochvorgang ganz normale (und ebenfalls supi leckere), runde Pfirsiche herhalten, die Bergpfirsiche wären mir bei der Menge zu teuer geworden…

Zum Einkochen braucht ihr 6 kg Pfirsiche, 1 l Wasser und 350 g Zucker

  • Die Pfirsiche werden gewaschen, geschält und klein geschnitten
  • Inzwischen kann der Zucker in dem Wasser aufgekocht werden bis er sich gänzlich aufgelöst hat
  • Die Pfirsichstücke in die zum Einkochen vorbereitetenden Gläser geben und mit dem Zuckersud übergießen,  festverschließen und bei 90 Grad eine halbe Stunde im Einkochautomaten sterilisieren

Eingemachte Pfirsiche

Wirklich nicht schwer das Ganze, aber der Aufwand darf nicht unterschätzt werden. Da fällt nämlich eine ganz schöne Schnippelei an, nicht zu vergessen das einem so ein Pfirsich im geschälten Zustand mächtig schnell aus der Hand flutscht 😉 … Aber das alles lohnt sich sehr, denn ein selbstgebackener Obstboden mit diesen Pfirsichen ist ein Gedicht! Oder einfach die pure Frucht als Dessert, oder im Joghurt, oder als Fruchtspiegel, oder…

Pfirsiche einwecken

Pfirsichliebhaber aufgepasst! In den nächsten Tagen kommen übrigens noch zwei Pfirsichrezepte 😉

Eure Trina ♥

Meine 12 Liter Riesenportion Chili con Carne

Chili mit Fleisch, mehr heißt Chili con Carne gar nicht. In meinen XXL Topf kommen trotzdem noch reichlich andere Zutaten. Und weil mir bei 12 Litern Chili con Carne regelrecht die Worte fehlen, lege ich geschwind los und halte mich und euch nicht mit großen Reden und vielen Worten auf…

Chiliconcarne

Ihr braucht:

  • 3 Gemüse Zwiebeln
  • 2,5 kg Rinderhack
  • 6 Dosen Kidney Bohnen
  • 1,5 l passierte Tomaten
  • 3 Dosen Chilibohnen
  • 5 Dosen gehackte Tomaten
  • 2 Dosen Mais
  • Chilischoten nach Bedarf (bei mir waren es 2 große rote und viele kleine Piri Piri Schoten)
  • Salz, Pfeffer, Paprika- und Chilipulver (nach Bedarf)

Und so geht’s:

Die Zwiebeln schälen, würfeln und anschließend in den heißen Topf geben. Nach kurzem anschwitzen der Zwiebeln kommt immer wieder eine kleine Portion Hackfleisch hinzu, würde man alles auf einmal anbraten würde das Hackfleisch nicht braten sondern im eigenen Saft vor sich hin blubbern. Ist das gesamte Rinderhack im Topf angekommen und schön körnig gebraten kommen sämtliche Doseninhalte hinzu. Alle Bohnen, der Mais und das Hack werden nun ordentlich vermengt und dürfen ab sofort 1 Stunde vorsichtig köcheln. Aber Achtung! Zwischendurch umrühren nicht vergessen. Bei Bedarf kann man etwas Wasser hinzugeben.

Nach der einstündigen Kochzeit werden die feingehackten Chilis und das Paprika- und Chilipulver hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und  fertig. Oder auch doch nicht. Kein normaler Mensch sollte 12 Liter Chili an einem Tag essen können, aber übers Jahr verteilt schafft man das schon. Deshalb schnappt euch eure frisch ausgewaschenen oder besser noch ausgekochten Einkochgläser und füllt sie mit dem noch heißen Chili. Alles festverschließen und bei 100 ° C eine Stunde einkochen. Den Einkochvorgang wiederhole ich nach 48 Stunden und kann das ganze Jahr, wann immer mir danach ist, leckeres und vor allem selbstgekochtes Chili con Carne essen.

Chili

Und keine Sorge, sicher lässt sich die Portion auch entsprechend verkleinern 😉

Kussi Trina ♥

Erbsensuppe – die große Einkochportion

Bei diesem Wetter sag ich „JA“ zu wärmenden und stark sättigenden Speisen. Ich bin gerne „ZurArbeitMitRadFahrerin“, aber wenn man nach der Heimfahrt in der warmen Stube angekommen ist, braucht es manchmal etwas mehr als eine Tasse Tee. Da gehe ich dann an meinen Vorratsschrank und greife nach einem Glas Erbsensuppe.

Erbsensuppe

Mein Göttergatte würde „Atsopp“ sagen und mir das festverschlossene Glas aufdrehen. Dann macht es laut Plopp und ich gebe den Glasinhalt in einen Kochtopf. Im nu erhitzt sich der Gaumenschmaus und ich backe nebenbei ein von heute Morgen übrig gebliebenes Brötchen auf. Ein Teller von dieser Suppe und ich vergesse die Kälte da draußen.

Siehste, so schön ist´s Eingekochtes im Hause zu haben. Immer bereit wenn der Hunger ruft.

Und um einen eigenen Atsopp- bzw. Erbsensuppenvorrat anlegen zu können, benötigst du:

  • 3 Gemüsezwiebeln
  • 2 Bund Suppengrün (ca. 1,5 kg)
  • Evtl. ein paar extra Möhrchen (nach Belieben)
  • Zwei große Scheiben (jeweils ca. 4 cm dick) durchwachsener Speck (einmal geräuchert, einmal ungeräuchert)
  • 1 kg getrocknete Erbsen
  • 750 g Kartoffeln
  • 2 Gläser Wiener Würstchen
  • 5 Lorbeerblätter
  • Pfeffer, Salz

Und so einfach geht’s:

Die Erbsen haben eine Nacht in Wasser einweichen können? Dann kann es losgehen. Das Gemüse (außer den Kartoffeln) wird gesäubert und Typgerecht klein geschnitten.  Nun die Erbsen, das geschnippelte Gemüse, Lorbeer und den Speck in einen sehr großen Topf geben und mit 5 Litern Wasser zum Kochen bringen.

Das Ganze sollte nun 2,5 Stunden kochen, zwischendurch umrühren ist da unerlässlich. Sollte die Suppe zu sehr eindicken, kann Flüssigkeit nachgegeben werden. Sind die 2,5 Stunden um können die Kartoffeln geschält, gewürfelt und hinzugegeben werden. Der Speck wird nun entnommen und nach dem Abkühlen „entfettet“, klein geschnitten und wieder zur Suppe gegeben. Sobald die Kartoffelwürfel durchgegart sind, gibt man die Würstchen in klein geschnittener Form, inklusive des Würstchensaftes zur Suppe hinzu und würzt mit Salz und Pfeffer, die Lorbeerblätter müssen natürlich entfernt werden.

Atsopp

Zum Einkochen füllt man die noch heiße Suppe in saubere (am besten ausgekochte) Gläser. Dabei hilft ein Einfülltrichter, denn der Rand der Gläser darf nicht verschmutzt werden. Sind alle Gläser gefüllt und fest verschraubt, stellt man sie in den Einkochautomat und füllt den Kessel mit Wasser. Die Gläser können gerne gestapelt werden, es sollte allerdings keine zu große Reibung zwischen den Gläsern kommen, nicht das eines kaputt geht. Der Wasserstand sollte die obere Glasreihe zu zwei Drittel erreichen. Nun wird die Suppe 90 Minuten bei 100° C eingekocht.

Allerdings möchte ich noch eins hinzufügen, ich koche alle Produkte mit hohem Eiweißgehalt zweifach ein. Nach 48 Stunden, also nach zwei Tagen, koche ich die gesamte Charge ein zweites Mal bei gleichen Bedingungen wie beim ersten Mal ein. Warum ich das mache? Einmal habe ich türkische Linsensuppe (mega lecker) eingekocht und die ist mir schlecht geworden. Nach einiger Recherche habe ich herausgefunden dass manche Eiweißhaltige Lebensmittel hitzeresistente Sporen an sich tragen. Diese werden beim ersten Einkochvorgang nicht getötet und keimen nach circa 24 Stunden aus. Dann, beim zweiten Einkochvorgang werden auch diese Keime getötet… mir eigentlich auch egal ob es Pech war, das die Linsensuppe damals hoch ging, seither koche ich alles was Fleisch oder Bohnen enthält zweimal und habe keine Angst das mir 7 Liter Suppe im Glas explodieren. Wie ihr das handhabt, liegt an euch 😉

Nun geht los, kauft die Zutaten, schnappt euch eure Gläser und haut rein. Nächste Woche gibt’s das nächste Einkochrezept…

Eure Trina ♥

Eingekocht und Plopp gemacht

einkochen

Einkochen, da denken die meisten an Omis und Kellerregale voller undefinierbar gefüllter Gläser.  Ich denke da an süßsaure Gürkchen, leckeres Apfelkompott, aber vor allem an leckere, wärmende Speisen auf Vorrat.

Ich koche ein um mir das Leben zu versüßen, um immer ein leckeres, selbstgekochtes Essen parat zu haben, auch wenn ich nach einem harten Büro Tag wenig Lust verspüre, aufwendig zu kochen. In meinen Gläsern lassen sich schmackhafte Suppen, nahrhafte Eintöpfe und andere feine Köstlichkeiten finden.

Seit dem ich stolze Besitzerin eines Weckautomaten bin, musste ich allerdings auch viele Vorurteile aus dem Weg räumen. „Einfrieren geht doch viel einfacher“, „so zerkochtes Zeug will doch niemand essen“ und viele andere Dinge hab ich zu hören bekommen. Aber ich kann euch sagen, einkochen ist kein Ding. Ich koche einfach große Portionen, die werden in Gläser gefüllt, eingekocht und weggeräumt. Ich brauche kein Essen auftauen, fürchte mich nicht vor dem bösen Gefrierbrand und muss keine Backwaren aus der Eiszeit verbannen um Platz für tausende Plastikbehälter zu schaffen.

gläser

Und falls ihr auch Einkochabhängig seid und kein Twist-Off-Glas wegwerfen könnt, habe ich einige Ideen für euch, mit denen ihr eure Gläser füllen könnt.

In den nächsten drei Wochen erwarten euch drei lecker schmecker Einkochrezepte .

Angefangen mit Erbsensuppe …

Eure Trina ♥