Muffins gegen Cupcakes – Ein Himbeermuffin mit Mandeln

Cupcakes sind echt der Burner, keine Frage.

Himbeermuffin mit Mandel

Aber irgendwie kommen die Bodenständigen Muffins bei mir und meinen Mitmenschen besser an. So beeindruckend die Cremehäubchen und Zuckerverzierungen auch sind, so lecker und unkompliziert sind die einfachen Muffins.

Himbeermuffins

Kleine Küchlein ohne viel Chi Chi und Klimm Bimm. Wenn ich Cupcakes auf den Tisch stelle sind alle beeindruckt und im gleichen Augenblick fliegen Fragezeichen durch den Raum. Wie esse ich das bloß ohne danach wie ein Ferkel auszuschauen? Eine berechtigte Frage.

Muffin mit Himbeeren und Mandeln

Tja, der einfache Muffin ist dem Cupcake damit einiges Vorraus. Klar ist so ein schnöder Muffin nicht so Schick wie ein Cupcake, aber er lässt sich schneller zubereiten, besser transportieren und verspeisen und von den kleinen Kalorienmonstern die in der Creme des Cupcakes versteckt sind wollen wir gar nicht erst anfangen.

Mandelmuffin mit Himbeeren

Damit stehe ich den Muffins eindeutig näher als den Cupcakes und genau deshalb bekommt ihr heute dieses ganz feine Rezept für Muffins mit Himbeeren und Mandeln und das braucht sich wirklich nicht unter einer dicken Creme- und Dekoschicht zu verstecken 😉

Für 12 Muffins braucht ihr:

  • 100 g Sonnenblumenöl
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 80 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL hochkonzentrierten Vanillezucker oder Vanillearoma (am besten aus eigener Herstellung)
  • 60 g frisch gemahlene Mandeln
  • 125 g gefrorene Himbeeren (frische bitte nur bei entsprechender Jahreszeit)

Zum Garnieren: Eine Handvoll Mandelblättchen und etwas Zucker

Und so einfach geht’s:

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen und das Muffinblech mit den Papierförmchen versehen. Das Sonnenblumenöl und den Zucker miteinander vermengen und die Eier hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver hinzugeben und alles kurz und knapp verrühren. Die gemahlenen Mandeln und die gefrorenen Himbeeren schnell unterheben und alles in die Förmchen portionieren. Erst die Mandelblättchen auf die Muffins geben und dann jeden Muffin mit einer Prise Zucker berieseln. Dann für 30 Minuten backen und gut auskühlen lassen. Die Muffins schmecken auch am zweiten oder dritten Tag noch super frisch und lassen sich dementsprechend sehr gut vorbereiten…

Viel Spaß beim Nachbacken ihr Lieben 😉

Eure Trina ♥

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Ein paar Worte und ein Schokopudding

Huch, wie schnell die Zeit vergeht. Gerade noch wünschen sich alle ein frohes Fest, dann einen guten Rutsch und schon heißt es „Happy New Year“. Und ich habe das alles völlig unverbloggt an mir vorbei gehen lassen. Über einen Monat hab ich mich nicht bei euch gemeldet. Ganz ungeplant hab ich mir einen Blogurlaub gegönnt, ich hoffe ihr verzeiht mir und freut euch wieder von mir zu hören 😉

Schokopudding

Was ich in der Zwischenzeit gemacht habe? Ich war unterwegs und ich war auf dem Sofa, ich habe gekocht, gebacken und gegessen. Ich habe mich in Tiefenentspannung geübt und es mir gut gehen lassen. Ich war im Kino und in der Stadt…

Schokopudding

Und ganz nebenbei habe ich noch dieses Träumchen von Pudding für euch gezaubert. SCHOOOKOOOLAAADEEE! Lecker und vor allem selbst gemacht, ohne Tüte und Fertigpülverchen.

Wer Lust aufs nachkochen hat, muss bloß diese klitze kleine Anleitung befolgen 😉

Kakao

Für vier Portionen braucht ihr:

  • 500 ml Milch
  • 60 g zerkleinerte Vollmilchschokolade (eine gute Sorte)
  • 35 g Speisestärke
  • 35 g Zucker
  • 35 g Kakao (zum Kochen und Backen, nicht zum Trinken)

Und so geht’s:

100 ml von der Milch abmessen und beiseite stellen. In einem Topf die restlichen 400 ml Milch mit der Schokolade erhitzen und unter ständigem Rühren die Schokolade komplett auflösen.

Schokopudding

Die Speisestärke, den Zucker und den Kakao in die übrigen 100 ml Milch einrühren (und aufpassen das der Kakao sich auch gut auflöst, denn sonst gibts die gleichen kleinen Schokotupfen im Pudding, wie bei mir).

Die Milch im Topf zum kochen bringen, von der Herdplatte nehmen und die übrigen Zutaten vollständig einrühren.

Entweder warm auffuttern oder abgekühlt wegschlemmen.

Viel Spaß beim Nachmachen, bis ganz bald.

Eure Trina ♥

Kürbis Fries mit Dip

Es kann so einfach sein. Warum ist es nicht immer so? Mahlzeiten aus weniger als 5 Zutaten sind doch einfach der Hit. Da geht nichts schief, das klappt immer. Nur blöd wenn es dem Mann im Haus nicht schmeckt. Aber gut das dann mehr für mich bleibt. So war ich nicht wirklich traurig und hab ordentlich zugelangt, als er mir erklärte das Kürbis einfach nicht sein Ding sei…

Kürbis Frites

Den Dip habe ich einer guten Freundin zu verdanken. So einfach, das ich niemals drauf gekommen wäre. Also wirklich, zu einfach das Ganze!

Kürbis Fries

Und so geht’s:

Den Dip kann man ruhigen Gewissens am Vortag zubereiten. Eine Portion Frischkäse mit einer Portion Speisequark vermengen, zum verdünnen einfach Milch hinzugeben. Dann mit Kräutern, Salz, Pfeffer und leckerem, frischen Knoblauch würzen.

Einen Hokkaido Kürbis, waschen und bei Bedarf schälen. Dann halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen. In Streifen schneiden und auf ein Backblech geben. Mit etwas Speiseöl beträufeln und backen (200 Grad – 30 Minuten). Nach der Hälfte der Zeit wenden und würzen (Salz und Pfeffer).

Ofenkürbis

Ich finde es einfach herrlich und werde dieses super leckere Gericht noch gaaaanz oft nachkochen. Mein Göttergatte bekommt dann halt Potato Wedges.

Kürbiskernpesto

Seit Sonntag (überraschung, da war Herbstanfang, GAAAANZ offiziell) sollte auch der letzte verstanden haben das es Herbst geworden ist, sich neu orientiert haben und die Kühle und Nässe akzeptiert haben…. Dann ist man bereit für das was nach dem Sommer kommt. Und das wäre doch wohl eindeutig der gemütlichste Teil des Jahres. Sich ungeniert auf dem Sofa lümmeln, Unmengen von Tee in sich reinkippen und köstlichen Kram futtern. Hm, Kürbispüree, Apfelkuchen, die erste heiße Schoki und alle anderen Leckereien. Dank Zwetschge und Co komme ich sogar gut darüber hinweg das es keine Melonen mehr gibt 😉

Kürbiskernpesto

Und dann gibt es ja noch das was mich eh immer sehr glücklich macht. Pasta! Ohne Wenn und Aber, ich liebe die Teigwaren und eigentlich gibt es wöchentlich mindestens ein Nudelgericht, aber wem geht es da nicht genau so? Schon vor einiger Zeit habe ich ein Liebesgeständnis an Pesto Genovese abgeliefert und wie ich kürzlich herausfand schmeckt Kürbiskernpesto ähnlich köstlich, etwas was herber, was wiederrum super zum Herbst passt.

Kürbis Kern Pesto

Ein wahres Gedicht, und ganz einfach zu zubereiten, im Prinzip genauso wie mein Pesto von damals, nur kommen im Tausch geröstete Kürbiskerne anstatt der Pinienkerne ins Spiel. Ersatzweise hätte man auch das Basilikum gegen Petersilie austauschen können, wäre sicher auch schrecklich lecker, aber ich wollte unbedingt den Duft von Basilikum in der Küche haben (der erinnert dann doch wieder an den Sommer)…

Eure Trina ♥

Kichererbsencurry – Veggie

Vegetarisch oder noch besser vegan zu Leben (wie die liebe Juli), das verdient immer wieder meine Anerkennung. Das würde ich nicht hinbekommen, vermutlich weil mir der Willen dazu fehlt. Ich bin grundsätzlich geneigt in meinem Lieblingsrestaurant ein leckeres Steak, mit Bohnen und Bratkartoffeln zu bestellen. Auch die Wurst auf meinem Brot gönne ich mir. Und doch habe ich Ambitionen so oft nur möglich, ohne Fleisch zu kochen bzw. zu essen, das klappt mindestens an 4 Tagen in der Woche.

Damit tu ich nicht nur der Umwelt sondern vor allem mir etwas Gutes! Und genau das war der Anspruch an mein Currygericht. „Tu dir was Gutes!“

Kichererbsencurry

Geht total schnell, eindeutig der Kategorie „easy-peasy“ zuzuordnen und mega lecker. Das Geheimnis sind die einfachen Zutaten, voll mit allem was der Vitaminschrank zu bieten hat (Betacarotin, Folsäure, Calcium, Magnesium…). Hochachtung vor dem, der mehr als einen Teller davon verputzen kann, denn dieses Curry macht wegen der eiweißreichen Kichererbsen unheimlich satt.

Und für einen Wok benötigt ihr:

  • 1/2 Blumenkohl
  • 1/2 Brokkoli
  • 3 Möhren
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Currypulver, Currypaste, frische Chilli (nach Gusto), Salz und Pfeffer

Kichererbsen Curry Kokos

Und so einfach geht’s:

Den Blumenkohl, den Brokkoli und die Möhren Putzen und klein schneiden. Alles in einen Wok geben und mit ganz wenig Wasser bissfest garen (am besten im Dämpfeinsatz). Das Gemüse abgießen bzw. den Dampfeinsatz und den Sud entfernen. Die Kichererbsen abgießen, abspülen und mit dem restlichen Gemüse wieder in den geben. Die Dose mit der Kokosmilch schütteln, öffnen und über das Gemüse geben. Mit den Gewürzen abschmecken und fertig.

 

Kichererbsencurry

Wenn das nicht schmeckt und glücklich macht, dann weiß ich auch nicht 😀 .. und wer nun Angst vor der großen Portion hat, das Gericht schmeckt auch aufgewärmt super lecker und wie am ersten Tag. Dazu passt, wer hätt´ s gedacht, Reis.

Eure Trina ♥

Paprikasauce (Zigeunersauce)

Puh, boah, mannomann… hätte ich gewusst dass das so ein politisches Ding wird, hätte ich vielleicht besser die Finger davon gelassen. Ich dachte, kochste halt so eine Sauce zum Schnitzel und machst bei der Gelegenheit gleich Bilder davon, denn deine Leser wollen an dieser kulinarischen Kleinigkeit vielleicht auch teilhaben. Da wusste ich aber noch nicht wie kritisch diese Sauce derzeit beäugt wird…

Paprikasauce

Da schau ich gerade online nach ein paar Hintergrundinfos, um euch nicht nur den Bauch sondern auch das Köpfchen zu füllen und da muss ich entdecken das die gute alte Zigeunersauce nun nicht mehr so genannt werden darf. „Zigeunersauce“ ist von nun an ein rassistischer Ausdruck.

Zigeunersauce

Um wenig Staub auf zu wirbeln hab ich kurz darüber nachgedacht euch das einfach zu verschweigen, aber irgendwie ist es doch erwähnenswert, soll ja niemand behaupten ich würde so was totschweigen.

Hier also mein Rezept für eine politisch saubere Paprikasauce:

Für eine große Portion braucht ihr:

  • 3 Paprika (bunte Mischung)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose gehackte bzw. gestückelte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml Brühe (ruhig aus Bio-Brühpulver)
  • Paprikapulver, Chillipulver
  • Salz, Pfeffer, Zucker

zigeunersauce

Und so geht’s:

Die Paprika putzen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und achteln. Etwa die Hälfte der Paprikastreifen und eine Hälfte der Zwiebel in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen. Die Knoblauchzehe fein hacken und hinzugeben. Das Ganze mit den Tomaten, einem EL Tomatenmark und der Brühe ablöschen. Alles kurz köcheln lassen und anschließend stückig pürieren. Die restlichen Zwiebel- und Paprikastücke hinzugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Nun alles weiter kochen und etwas reduzieren lassen.

Paprikasauce

Die Sauce schmeckt super zu einem leckeren Bio- oder Sellerieschnitzel. Außerdem lässt sich die Sauce sicher richtig gut einkochen, oder wie in meinem Fall einfrieren, der Einkochtopf wird für so kleine Mengen nicht angeheizt.

Ich hoffe die Sauce schmeckt euch, trotz aller Vorwürfe gegen Ihren Namen, so gut wie mir 😉

Eure Trina ♥

Kurumba Curry mit knackigen Erdnüssen

Kennt ihr das? Wenn´s einfach passt? Manchmal bin ich überzeugt dass es so etwas wie Schicksal geben muss. Da plane ich am Dienstag ein Gemüsecurry zu kochen und dann entdecke ich dieses zuckersüße Gewinnspiel. Ziemlich klar dass ich mein Rezept dafür in Los Topf werfe. Und so habe ich am Dienstagabend, noch ein bisschen ambitionierter als eh schon, drauf los gekocht.

Erdnusscurry mit Kokos

Anbei mag ich nicht verheimlichen das ich wenig Ahnung habe, wie so ein echtes und authentisches Curry zu schmecken hat. Ich war noch niemals beim Inder und ein echtes Thaicurry hat mir auch noch niemand kredenzt.

Deshalb mach ich es wie immer, werfe ganz viel Ideenreichtum und Liebe in meinen Wok und rausgekommen ist ein mega leckeres Erdnuss Kokos Curry.

Und dazu braucht ihr:

  • Gemüse der Saison, in meinem Fall Möhrchen, Grünebohnen, ein kleiner Sellerie, Zucchini und Paprika
  • Erdnussöl
  • Chilischoten nach Gusto (bei mir war es eine rote, ohne Kerne)
  • Rote Currypaste nach Gusto (2 -3 TL je nach Schärfe der Paste)
  • Einen EL Erdnussbutter
  • Eine Dose Kokosnussmilch (ungeschüttelt)
  • Geröstete Erdnüsse
  • Rotes Paprikapulver (scharf)
  • Euer liebstes Currypulver
  • Salz und Pfeffer

Und so einfach geht’s:

Das Gemüse putzen, zurecht schneiden und anschließend bei niedriger Temperatur in einem Damfgareinsatz vorsichtig garen. So bleibt alles knackig und Vitaminreich, gleichzeitig behält jedes Gemüse seinen eigenen Geschmack. Nebenbei in einem Wok ein wenig Erdnussöl erhitzen. Die Chilischoten zerkleinern und kurz anbraten. Die Currypasste und die Erdnussbutter hinzugeben und die Temperatur senken. Die Dose mit der Kokosnussmilch öffnen, die harte Masse abnehmen und in den Wok geben. Alles zu einer cremigen Sauce verrühren. Mit Curry-, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken und kurz köcheln lassen. Das bissfeste Gemüse und die Erdnüsse in den Wok geben.  Zum Verdünnen kann der Rest (der flüssige Teil) der Kokosnussmilch hinzugegeben werden. Alles einmal kurz aufkochen und schon ist´s fertig. Dazu schmeckt Basmatireis.

Für alle die gar nicht genug Kokos bekommen können, einfach eine kleine Portion Kokosflocken unter den Basmatireis geben.

Guten Appetit 😉

Eure Trina ♥