PAMK – Bratapfelschnaps (nicht selbst gebrannt aber selbst aufgesetzt)

Liebe Leute, schon sind wir beim letzten Rezept meines PAMK Packl angelangt und ihr glaubt ja gar nicht wie gut das Rezept zum heutigen Tag passt. Heut Abend findet die Weihnachtsfeier meiner Firma statt, darauf stimmt ich mich nun virtuell ein wenig ein und berichte euch von meinem Bratapfelschnaps 😉

Kandis

Und so geht’s:

Eine Flasche Korn in ein großes Glas füllen, eine Hand voll Kandiszucker hinzugeben. Drei bis vier Bioäpfel vierteln und entkernen. Zwei Orangen filetieren und mit den Äpfeln zum Korn ins große Glas geben. Eine Zimtstange, etwas Anis, Nelke und Piment hinzugeben. Und nun der Knüller: Ein Jahr an einen kühlen und dunklen Ort stellen (bei mir wars die hinterste Ecke eines Küchenschranks) und zu Weihnachten 2014 wieder hervorkramen.

Bratapfelschnaps

Der Bratapfelschnaps kann pur getrunken werden, zum Backen verwendet werden oder oder oder…

Bratapfelschnaps

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, lasst es euch so richtig gut gehen, ich tu das auch, heute Abend auf der Weihnachtsfeier und morgen bei einem Ausflug auf den Lübecker Weihnachtsmarkt, Eure Trina ♥

 

Last few days of winter

Nun ist es soweit und auch wenn das Wetter noch nichts davon mitbekommen hat, der Winter endet ganz offiziell in nur wenigen Tagen. Am 20. ist Frühlingsanfang, dann ist es endlich geschafft. Und damit bietet sich mir jetzt eine nicht wiederkehrende Gelegenheit. Die letzte Chance für eine heiße Schokolade und lecker Apfelküchle. Und weil das Wetter sich heute (mit Schnee und Eiseskälte) noch einmal von seiner besten Seite zeigte, habe ich die wenigen Zutaten zusammengetragen und los gelegt…

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Ihr braucht:

  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 150 g Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 Äpfel (keine Ahnung welcher Sorte meine angehören)
  • Zimt und Zucker
  • Und Fett zum ausbacken

Und so geht’s:

Das Mehl, die Eier und die Milch mit dem Salz zu einem glatten Teig verrühren. Die Äpfel schälen und mit einem Ausstecher das Gehäuse entfernen und in Scheiben schneiden (meine waren keinen Zentimeter dick). In einer Pfanne oder einem Topf das Fett erhitzen. Die Apfelringe durch den Teig ziehen und ins heiße Fett geben, zwischendurch mal wenden und Goldbraun backen. Die fertigen Küchle kommen zum „entfetten“ kurz auf ein Stück Küchenkrepp und werden anschließend in einer Mischung aus Zimt und Zucker gewälzt.  Dazu gibts Vanilleeis oder Vanillesauce…

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Jetzt bleibt mir nichts außer euch ein paar schöne, letzte Wintertage zu wünschen. Und falls das Wetter auch bei euch nicht mitspielt, dürft ihr nicht vergessen, das wird sich ganz bestimmt bald ändern 😉

Eure Trina ♥

Erbsensuppe – die große Einkochportion

Bei diesem Wetter sag ich „JA“ zu wärmenden und stark sättigenden Speisen. Ich bin gerne „ZurArbeitMitRadFahrerin“, aber wenn man nach der Heimfahrt in der warmen Stube angekommen ist, braucht es manchmal etwas mehr als eine Tasse Tee. Da gehe ich dann an meinen Vorratsschrank und greife nach einem Glas Erbsensuppe.

Erbsensuppe

Mein Göttergatte würde „Atsopp“ sagen und mir das festverschlossene Glas aufdrehen. Dann macht es laut Plopp und ich gebe den Glasinhalt in einen Kochtopf. Im nu erhitzt sich der Gaumenschmaus und ich backe nebenbei ein von heute Morgen übrig gebliebenes Brötchen auf. Ein Teller von dieser Suppe und ich vergesse die Kälte da draußen.

Siehste, so schön ist´s Eingekochtes im Hause zu haben. Immer bereit wenn der Hunger ruft.

Und um einen eigenen Atsopp- bzw. Erbsensuppenvorrat anlegen zu können, benötigst du:

  • 3 Gemüsezwiebeln
  • 2 Bund Suppengrün (ca. 1,5 kg)
  • Evtl. ein paar extra Möhrchen (nach Belieben)
  • Zwei große Scheiben (jeweils ca. 4 cm dick) durchwachsener Speck (einmal geräuchert, einmal ungeräuchert)
  • 1 kg getrocknete Erbsen
  • 750 g Kartoffeln
  • 2 Gläser Wiener Würstchen
  • 5 Lorbeerblätter
  • Pfeffer, Salz

Und so einfach geht’s:

Die Erbsen haben eine Nacht in Wasser einweichen können? Dann kann es losgehen. Das Gemüse (außer den Kartoffeln) wird gesäubert und Typgerecht klein geschnitten.  Nun die Erbsen, das geschnippelte Gemüse, Lorbeer und den Speck in einen sehr großen Topf geben und mit 5 Litern Wasser zum Kochen bringen.

Das Ganze sollte nun 2,5 Stunden kochen, zwischendurch umrühren ist da unerlässlich. Sollte die Suppe zu sehr eindicken, kann Flüssigkeit nachgegeben werden. Sind die 2,5 Stunden um können die Kartoffeln geschält, gewürfelt und hinzugegeben werden. Der Speck wird nun entnommen und nach dem Abkühlen „entfettet“, klein geschnitten und wieder zur Suppe gegeben. Sobald die Kartoffelwürfel durchgegart sind, gibt man die Würstchen in klein geschnittener Form, inklusive des Würstchensaftes zur Suppe hinzu und würzt mit Salz und Pfeffer, die Lorbeerblätter müssen natürlich entfernt werden.

Atsopp

Zum Einkochen füllt man die noch heiße Suppe in saubere (am besten ausgekochte) Gläser. Dabei hilft ein Einfülltrichter, denn der Rand der Gläser darf nicht verschmutzt werden. Sind alle Gläser gefüllt und fest verschraubt, stellt man sie in den Einkochautomat und füllt den Kessel mit Wasser. Die Gläser können gerne gestapelt werden, es sollte allerdings keine zu große Reibung zwischen den Gläsern kommen, nicht das eines kaputt geht. Der Wasserstand sollte die obere Glasreihe zu zwei Drittel erreichen. Nun wird die Suppe 90 Minuten bei 100° C eingekocht.

Allerdings möchte ich noch eins hinzufügen, ich koche alle Produkte mit hohem Eiweißgehalt zweifach ein. Nach 48 Stunden, also nach zwei Tagen, koche ich die gesamte Charge ein zweites Mal bei gleichen Bedingungen wie beim ersten Mal ein. Warum ich das mache? Einmal habe ich türkische Linsensuppe (mega lecker) eingekocht und die ist mir schlecht geworden. Nach einiger Recherche habe ich herausgefunden dass manche Eiweißhaltige Lebensmittel hitzeresistente Sporen an sich tragen. Diese werden beim ersten Einkochvorgang nicht getötet und keimen nach circa 24 Stunden aus. Dann, beim zweiten Einkochvorgang werden auch diese Keime getötet… mir eigentlich auch egal ob es Pech war, das die Linsensuppe damals hoch ging, seither koche ich alles was Fleisch oder Bohnen enthält zweimal und habe keine Angst das mir 7 Liter Suppe im Glas explodieren. Wie ihr das handhabt, liegt an euch 😉

Nun geht los, kauft die Zutaten, schnappt euch eure Gläser und haut rein. Nächste Woche gibt’s das nächste Einkochrezept…

Eure Trina ♥